Artikel vom 31. October 2007

Mexikanische Maradona-Fans

Es gibt in Buenos Aires eine maradonianische Kirche. Es ist der Tempel für diejenigen, die den Fußballer als höheres Wesen verehren. Und das tun nicht nur Argentinier. Sogar Mexikaner, was wundert, denn der Mexikaner als solcher mag den Argentinier nicht. Und der mexikanische Fußball-Fan mag den argentinischen Fußball noch weniger. Was daran liegen mag, dass die Mexikaner gegen die Argentinier nicht gewinnen können. Es ist ein bisschen so, wie mit der deutschen Nationalmannschaft, wenn sie gegen Italien spielt.

Um so mehr überrascht es, dass nun gerade zwei mexikanische Paare sich in der maradonianischen Kirche trauen ließen. Anlass war am Dienstag der 47. Geburtstag des Weltmeisters von 1986. Immerhin sind Adrián González und Olivia Pozos sowie Mario Martínez und Natalia Trujillo 8000 Kilometer gereist, um dann in Buenos Aires „Ja“ zu sagen, als der Maradona-Priester sagte: „Dass der Mensch nicht scheide, was der Fußball-Gott vereint hat.“ Da die Mexikaner aber auf Nummer sicher gehen wollen, wollen sie daheim sowohl standesamtlich als auch kirchlich noch mal das Ja-Wort nachlegen.

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Batterien mit Bratwurst – ohne Saft

Wird an der Tankstelle „Zur elektrischen Rast“ die Welt genesen? Es stimmt ja: Wir Deutschen sind oft vorschnell dabei, revolutionäre Ideen zu zerreden. Die Kritik im Hinterkopf, lassen wir das einstige SAP-Wunderkind Shai Agassi jetzt erst mal Elektroautos aufladen und alle 100 Meilen einen grünen Batterie-Shop aufmachen. Auch wenn zu befürchten ist, dass es dort wieder keine vernüftige Bratwurst geben wird, möglicherweise nur Tofu und Vitaminwasser. » Weiterlesen