Der mexikanische Mobilfunkmogul Carlos Slim hat einen Megadeal mit der spanischen Bank Caixabank abgeschlossen. Die Großbank verkauft an den reichsten Menschen der Welt 439 Immobilien im Wert von 428 Millionen Euro. Damit setzt Slim seinen Einkaufszug in Europa fort. Slim hatte erst dieses Jahr Anteile an niederländischen und österreichischen Mobilfunkanbietern erworben und einen spanischen Fußballclub gerettet. Nun also der Einstieg ins spanische Immobiliengeschäft. Slim war bereits im Mai 2011 bei der Caixabank eingestiegen und hält rund 0,169 Prozent der Anteile. » Weiterlesen
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Proteste gegen Carlos Slim in New York
Dem mexikanischen Multimilliardär Carlos Slim droht Ärger in New York. Ab Sonntag wollen Abgeordnete und Mitglieder von Protestbewegungen gegen die Marktmacht und die Monopol-Politik des reichsten Menschen der Welt und seiner Unternehmen protestieren. Die ungewöhnliche Koalition nennt sich „Zwei Staaten, eine Stimme“ und wird von New Yorker Senatoren, Abgeordneten und Kommunalpolitikern angeführt.
„Die Macht von Carlos Slim hat dazu geführt, dass Mexiko im Rahmen der OECD die geringsten öffentlichen Investitionen in den Telekommunikationssektor aufweist”, begründen die Organisatoren ihren Protest.
Slim ist nicht nur der reichste Mensch der Welt, sondern auch Herr über ein Telekommunikationsimperium, das seines Gleichen sucht. Seine Unternehmen Telmex und América Móvil sind Monopolist und Quasi-Monopolist in der Heimat und weiten Teilen Lateinamerikas.
„Slim hat die mexikanischen Verbraucher über Gebühr geschröpft”, sagen die Organisatoren, die am Sonntag einen viertägigen Protest vor dem Kaufhaus „Saks” in New York starten wollen. Slim hält 16 Prozent der Aktien des Unternehmens.
Slims Holding „Grupo Carso” erklärte, es handele sich um „bezahlte” Störer, ohne dass die Erklärung präzisierte, wer die weitenteils jungen Leute der Zivil-Bewegung und die Politiker bezahlt haben sollte.
Interessant an dem Protest ist seine Symbo.kraft und die Tatsache, dass sie in den USA stattfindet und nicht in der Heimat des 70.-Milliarden-Dollar-Manns. Dort scheint Ähnliches noch immer nicht möglich zu sein.
OECD gibt im Streit mit Slim nicht nach
Neues von Carlos Slim, der mexikanischen Riesen-Heuschrecke. Vor ein paar Monaten erzürnte sich Slim über einen Bericht der OECD, in dem Slim und seinem Mobilfunker AMX schwerste Monopol-Praktiken vorgeworfen wurden. Demnach würden die mexikanischen Verbraucher rund 13,5 Milliarden Dollar jährlich zu viel zahlen. In Mexiko laufen 80 Prozent der Festnetzanschlüsse über Slims Marktführer Telmex, 70 Prozent des Mobilfunks über América Móvil. » Weiterlesen
Carlos Slims Mobilfunker América Móvil kauft weiter ein
Es ist gerade ein paar Tage her, dass der mexikanische Mobilfunker América Móvil einen großen Schritt nach Europa angekündigt hat. Der drittgrößte Handy-Anbieter der Welt will den Anteil am niederländischen Telekomkonzern KPN von knapp fünf auf 28 Prozent aufzustocken. Und ganz nebenbei dabei auch auf dem deutschen Markt Fuß fassen. KPN ist Mutter des deutschen Mobilfunkers E-Plus. » Weiterlesen

