War Chinas Vizepremier in einen Autounfall verwickelt?

Nächtlicher Verkehr in Peking

Nächtlicher Verkehr in Peking

In Peking und in unabhängigen chinesischen Auslandsmedien verbreitet sich das Gerücht, dass der künftige chinesische Staatschef Xi Jinping schon seit sechs Tagen nach einem Autounfall im Krankenhaus liegen soll.

Falls das stimmt, wäre das ein schwerer Schlag für die regierenden Kommunisten. Vizepräsident Xi soll im kommenden März die Führung des Landes übernehmen. Er ist der Hoffnungsträger der Partei für weitere Reformen, aber auch für den eigenen Machterhalt.

Die Version von dem Unfall würde auch erklären, waum Xi die US-Außenministerin versetzt hat» Weiterlesen

Audi setzt in Mexiko auf Altbewährtes

Der deutsche Autobauer Audi hatte lange hin- und her überlegt, abgewogen und sich angehört, was die verschiedenen Bundesstaaten Mexikos zu bieten hatten. Nun ist die Entscheidung gefallen. Die VW-Tochter hat sich für San José Chiapa im Bundesstaat Puebla als Standort für ihre neue Fabrik entschieden. Ab 2016 will der Autokonzern hier, etwa 180 Kilometer südöstlich von Mexico City, das Modell Audi Q5 produzieren. Geplant ist eine jährliche Fertigung von 150.000 Fahrzeugen. Mitte 2013 sollen die Bauarbeiten für die Werksgebäude beginnen. » Weiterlesen

China rettet wieder einmal Deutschland

Bauprojekt in Urumqi (Provinz Xinjiang)

Bauprojekt in Urumqi (Provinz Xinjiang)

Zwar habe ich erst gestern hier über Chinas U-Bahnpläne gebloggt. Doch heute kommt schon die nächste Nachricht aus der gleichen Richtung hinterher: Die Regierung in Peking hat die Mittel für zweitausend Kilometer neuer Straßen freigegeben.

Da der Export – vor allem nach Europa – deutlich schwächer ausfällt als geplant, greift China zur Selbsthilfe und schafft Wachstum und Arbeitsplätze im Inland. Durch neue Konjunkturspritzen. » Weiterlesen

China baut als Konjunkturstütze massenhaft U- und S-Bahnen

Tunnelbohrmaschine der Firma Herrenknecht (in Guangzhou): deutsche Firmen würden profitieren.

Tunnelbohrmaschine der Firma Herrenknecht (in Guangzhou): deutsche Firmen würden profitieren.

Das Wachstum kommt nicht wieder in Schwung – und zugleich leiden die Städte  unter  Dauerstau? China macht in dieser Situation das Nächstliegende – und baut den öffentlichen Nahverkehr aus. Ganze 88 Milliarden Euro hat die Regierung dafür freigegeben, in ausgewählten Städten neue U-Bahnlinien zu bauen.

Das klingt erstmal ziemlich sinnvoll. Doch an dem Plan zeigt sich große Unsicherheit der Führung des Landes im Umgang mit dem erodierenden Wachstum. Denn im Jahr vier der Weltwirtschaftskrise stellt sich langsam die Frage, was sich noch sinnvoll bauen lässt, um die Konjunktur zu stützen.
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Xi versetzt Clinton

Ein Gespräch, das nicht stattfindet, sagt mehr als 1000 Worte. Chinas Vizepremier Xi Jinping, der kommende starke Mann des Landes, hat Hillary Clinton einen Korb gegeben. “Plötzliche Terminschwierigkeiten” führt die chinesische Regierung als Grund für die Absage des Treffens an. Es war für den heutigen Mittwoch geplant.

Der Affront hält sich in Grenzen, weil Clinton wie geplant den amtierenden Präsidenten Hu Jintao trifft. Und doch gelingt es Peking, durch die Absage deutliche Unzufriedenheit mit der Pazifikpolitik der Amerikaner auszudrücken.

Die US-Außenministerin bereist eifrig die Länder Asiens, um Chinas Nachbarländer vor dem wachsenden Einfluss der Volksrepublik zu warnen. Peking hege gefährliche Ambitionen, ist ihre diplomatisch vorgetragene Nachricht – Länder wie Indonesien sollten sich besser als Verbündete an Seiten der USA halten. Im Juli war sie bereits nach Vietnam, Kambodscha und Laos geflogen.  » Weiterlesen

China: Skandal um Ekel-Antibiotika

Zur Herstellung von Arznei verwendet: Öliges Abwasser in China

Zur Herstellung von Arznei verwendet: Öliges Abwasser in China

Die chinesischen Nahrungsmittelskandale erreichen eine neue Dimension. Ein Arzneimittelhersteller soll aus Abwasser abgeschiedenes Öl als Ausgangsstoff für die Herstellung von Antibiotika genutzt haben. Um Kosten zu sparen.  » Weiterlesen

Marken-Flip-Flops für 120 Euro

In den nächsten Tagen will BMW offiziell verkünden, dass sie in Brasilien eine eigene Fabrik bauen wollen. Der Grund, warum die Münchner nach langem Zögern doch nach Brasilien kommen, sind einerseits die hohen Zollsätze auf importierte Autos und andererseits die Strafzölle auf alle diejenigen Autobauer, die nicht in Brasilien produzieren. Die doppelte Besteuerung führt dazu, dass importierte Autos im gehobenen Segment schnell dreimal so viel kosten wie in ihren Heimatländern.

Die Wochenzeitschrift Veja, das Flaggschiff der traditionellen Mittelschicht in Brasilien, hat nun ausgerechnet, dass ein importierter Jeep Grand Cherokee in Brasilien dreimal so viel kostet wie in den USA. Etwa 70.000 Euro statt rund 23.000 Euro. Das wäre – rechnet Veja aus – so, als koste ein brasilianischer Flip-Flop in den USA umgerechnet 120 Euro.

Doch auch die in Brasilien hergestellten PKW sind noch doppelt so teuer wie in den Ursprungsländern. Das liegt an den hohen Kosten der Produktion in Brasilien – aber auch an den gesunden Margen der Fabrikanten: Die sind dreimal so hoch wie in den USA, hat Morgan Stanley gerade errechnet. Noch ein Grund, warum BMW lieber in Brasilien produzieren möchte.

EPN zum Wahlsieger in Mexiko erklärt

Rund zwei Monate nach der Präsidentenwahl in Mexiko hat das Oberste Wahlgericht die Einsprüche des unterlegenen Linkskandidaten gegen die Abstimmung als unbegründet zurückgewiesen. Am späten Donnerstagabend lehnte das TEPJF den Antrag von Andrés Manuel López Obrador und seiner Linkskoalition PRD einstimmig ab, die Wahl vom 1. Juli für nichtig zu erklären. Zuvor hatte das Wahlgericht fast sechs Stunden beraten. Der Urteil ist unanfechtbar. » Weiterlesen

Kommt ein Yuan-Handelszentrum Frankfurt?

Merkel und Wen in Peking.

Merkel und Wen in Peking.

Es ist nur ein kurzer Satz in einer langen politischen Erklärung, doch uns vom Handelsblatt hat er elektrisiert. “Die Emissionen von RMB-Finanzprodukten in Deutschland” wollen beide Seite fördern. So steht es im gemeinsam formulierten Ergebnisdokument des deutsch-chinesischen Gipfels in Peking mit Kanzlerin Angela Merkel und Premier Wen Jiabao.

Das könnte bedeuten: Ausgabe von Anleihen in der chinesischen Währung Yuan in Frankfurt – und ein Sonderstatus als Überseezentrum für die Yuan-Nutzung. Ein Datum ist nicht genannt. Doch wenn es kommt, würde die Neuerung den Finanzplatz am Main auf eine Stufe mit London und Hongkong heben.  » Weiterlesen

Cepal: Große Aufgaben für neue mexikanische Regierung

Die UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hat die neue mexikanische Regierung zu deutlichen Reformen aufgerufen. CEPAL-Generalsekretärin Alicia Bárcena sagte: „Ich hoffe, der neue Präsident hat ein Projekt, wie er Mexiko auf einen anhaltenden Wachstumspfad bringt und dabei den sozialen Ausgleich stärkt”, betonte Bárcena. Der gewählte mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto tritt am 1. Dezember das Amt als Staatschef der zweitgrößten Volkswirtschaft Lateinamerikas an. » Weiterlesen