» 31. Januar 2013, 21:27 Uhr

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Alles beim Alten – Castro I. und Castro II. wollen wieder ins Parlament

Am Sonntag wählen 8,4 Millionen Kubaner ein neues Parlament. Die Wahl der Nationalversammlung findet alle fünf Jahre statt und dennoch ist das Ergebnis vorhersehbar. Es bewerben sich 612 Kandidaten um 612 Sitze, und alle gehören sie der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) an. Andere Parteien sind auch gar nicht zugelassen.

Unter den Kandidaten befinden sich auch zwei wohl bekannte Herren fortgeschrittenen Alters. In Santiago de Cuba, ganz im Osten der Insel, wird die Liste von einem 86-jährigen namens Fidel Castro angeführt. Ex-Präsident, Revolutionsführer, Staatschef und Volkstribun im Kranken- und Ruhestand. Sein Bruder ist erst 81 Jahre alt, es ist Raúl Castro und amtierender Präsident Kubas. Auch er tritt wieder an. Die anderen 610 Bewerber sind zum Teil beträchtlich jünger, aber alles in allem überschreiten die meisten der Abgeordneten der kubanischen Nationalversammlung bei weitem das Rentenalter.

In Kuba hat sich in den vergangenen Jahren viel bewegt, sozial und wirtschaftlich. Aber politisch bleibt auf der kommunistischen Insel im kapitalistischen Meer alles beim Alten.

» 31. Januar 2013, 21:27 Uhr