» 05. August 2012, 03:08 Uhr

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Proteste gegen Carlos Slim in New York

Dem mexikanischen Multimilliardär Carlos Slim droht Ärger in New York. Ab Sonntag wollen Abgeordnete und Mitglieder von Protestbewegungen gegen die Marktmacht und die Monopol-Politik des reichsten Menschen der Welt und seiner Unternehmen protestieren. Die ungewöhnliche Koalition nennt sich „Zwei Staaten, eine Stimme“ und wird von New Yorker Senatoren, Abgeordneten und Kommunalpolitikern angeführt.

„Die Macht von Carlos Slim hat dazu geführt, dass Mexiko im Rahmen der OECD die geringsten öffentlichen Investitionen in den Telekommunikationssektor aufweist”, begründen die Organisatoren ihren Protest.

Slim ist nicht nur der reichste Mensch der Welt, sondern auch Herr über ein Telekommunikationsimperium, das seines Gleichen sucht. Seine Unternehmen Telmex und América Móvil sind Monopolist und Quasi-Monopolist in der Heimat und weiten Teilen Lateinamerikas.

„Slim hat die mexikanischen Verbraucher über Gebühr geschröpft”, sagen die Organisatoren, die am Sonntag einen viertägigen Protest vor dem Kaufhaus „Saks” in New York starten wollen. Slim hält 16 Prozent der Aktien des Unternehmens.

Slims Holding „Grupo Carso” erklärte, es handele sich um „bezahlte” Störer, ohne dass die Erklärung präzisierte, wer die weitenteils jungen Leute der Zivil-Bewegung und die Politiker bezahlt haben sollte.

Interessant an dem Protest ist seine Symbo.kraft und die Tatsache, dass sie in den USA stattfindet und nicht in der Heimat des 70.-Milliarden-Dollar-Manns. Dort scheint Ähnliches noch immer nicht möglich zu sein.

» 05. August 2012, 03:08 Uhr

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