Die Hausse in Lateinamerika hält auch dieses Jahr nach Voraussagen der UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika (CEPAL) an. Laut Prognosen der Organisation wächst die Region in diesem Jahr um 3,7 Prozent. Damit würde sich das BIP-Wachstum zwischen Argentinien und Mexiko nur um 0,5 Prozentpunkte abschwächen. 2011 war Lateinamerika noch um 4,3 Prozent gewachsen.
Auch dieses Jahr ist wieder der Rohstoff-Export Hauptmotor für das Wachstum in vielen Ländern der Region, vor allem in Südamerika. Am stärksten werden aber Panama (8,0 Prozent) und Haiti (6,0) wachsen. Beide Länder sind haben Sonderkonjunkturen. In dem einen schlägt besonders die Erweiterung des Panama-Kanals und bei dem anderen der Wiederaufbau nach dem Erdbeben von 2010 zu Buche. Zu den Staaten die weiterhin deutlich zulegen können zählen Peru (5,7 Prozent), Bolivien (5,2) , Costa Rica (5,0) und Venezuela (5,0).
Die CEPAL warnt aber, dass sich das positive Umfeld für die Staaten Lateinamerikas schon mittelfristig eintrüben könnte. Besonders die Staatsschulden-Krise in Europa, die Verlangsamung des Booms in China und das stagnierende Wachstum in den USA würden sich hauptsächlich über weniger Exporte bemerkbar machen, warnen die Experten.
Vor allem Mexiko weist zwar hervorragende makroökonomische Daten mit geringem Haushaltsdefizit und hohen Devisenreserven aus. Aber die Abhängigkeit der mexikanischen Wirtschaft von der Konjunktur des Haupthandelspartners USA macht das Land anfällig. Über 80 Prozent der mexikanischen Exporte gehen in den nördlichen Nachbarstaat.











Ein Kommentar zu “Lateinamerika wächst dieses Jahr um 3,7 Prozent”
Beide Länder sind haben Sonderkonjunkturen. Eins zuviel