Showdown zwischen Regierung und Opposition in Venezuela vertagt

Die Showdown zwischen Regierung und Opposition in Venezuela ist vorerst vertagt. Die Konfrontation aber zwischen den verfeindeten Lagern geht unvermindert weiter, auch wenn am Dienstag die befürchtete Gewalt ausblieb. Die Opposition um ihren mit Haftbefehl gesuchten Führer Leopoldo López hatte diesen Tag zu einem allgemeinen Protest gegen Präsident Nicolás Maduro und seine Regierung ausgerufen und die Venezolaner zum massiven Protest aufgerufen. Dem hielten die chavistischen Machthaber eine Großkundgebung zur Unterstützung der linksnationalistischen Regierung entgegen. Es war das Schlimmste befürchtet worden, nachdem eine Woche zuvor bei ähnlichen Massenprotesten drei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden waren. » Weiterlesen

Wie weiter am Panama-Kanal?

Eines ist sicher. Die Arbeiten zur Erweiterung des Panama-Kanals ruhen. Kein Stein wird bewegt, an keiner Schleuse gebaut. Seit sich die Kanalverwaltung ACP und die unter spanischer Führung stehende Baugruppe GUPC über die Schließung einer 1,6 Milliarden-Dollar-Finanzlücke am 4. Februar nicht einigen konnten, wird an der zweitwichtigsten Wasserstraße der Welt nicht mehr gebaut. Es ist ein Desaster, für Panama, für die Schifffahrt und den Warentransport zwischen Asien und den USA, für den der Panama-Kanal vor allem wichtig ist. » Weiterlesen

Wähler in Costa Rica und El Salvador müssen ein zweites Mal an die Urne

Bei den Präsidentenwahlen in zwei Staaten Zentralamerikas hat es am Sonntag keine klaren Gewinner gegeben. Die favorisierten Kandidaten der Linksparteien in El Salvador und Costa Rica erzielten zudem gemischte Resultate. Während in Costa Rica der junge Bewerber der Frente Amplio, José Maria Villalta, nur den dritten Platz erreichte, schrammten in El Salvador die Regierungspartei FMLN und ihr Kandidat Salvador Sánchez Cerén lediglich hauchdünn an der absoluten Mehrheit und damit dem Sieg in der ersten Runde vorbei. Die Stichwahlen finden in einem beziehungsweise zwei Monaten statt. » Weiterlesen

Costa Rica kokettiert mit links

Im beschaulichen Costa Rica ist die politische Landschaft gehörig durcheinander geraten. Wenn am Sonntag der Nachfolger der unbeliebten Staatschefin Laura Chinchilla gewählt wird, dann haben dieses Mal gleich drei Kandidaten Chancen auf den Sieg. Aber einer der Bewerber fällt dabei aus dem sonst so eng abgesteckten politischen Rahmen. Mit José María Villalta von der Linkspartei Frente Ampilo (FA) steht ein Bewerber in den Umfragen ganz oben, der für das traditionell gemäßigte Land ziemlich radikal daherkommt. » Weiterlesen

Mexikanische Bürgerwehren werden reguläre Sicherheitskräfte

Gut einen Monat nach Ausbruch der Kämpfe zwischen Bürgerwehren und dem Drogenkartell der „Tempelritter“ im umkämpften Bundesstaat Michoacán werden die Anwohnermilizen legalisiert. Die Bürgerwehren werden in die regulären Sicherheitskräfte eingegliedert und fungieren vorerst als ländliche Polizeieinheiten. Darauf einigten sich am Montag überraschend die Zentral-Regierung, der Gouverneur von Michoacán, Fausto Vallejo, und die Bürgerwehren. Eine Aufnahme in die regulären Polizeieinheiten sei zu einem späteren Zeitpunkt möglich, sollten die Milizen-Mitglieder die Vertrauensprüfung bestehen. Der Menschenrechtsbeauftragte der Regierung, Raúl Plasencia, begrüßte die Einigung. „Nun wird sich die Spreu vom Weizen trennen und sich zeigen, wer in den Bürgerwehren legale und wer illegale Ziele verfolgt,“ betonte der Chef der Menschenrechtskommission CNDH. » Weiterlesen

Kuba kehrt auf politische Bühne Lateinamerikas zurück

Kuba kehrt diese Woche auf die große Bühne der internationalen Politik zurück. Wenn sich am Dienstag und Mittwoch die 33 Staats- und Regierungschefs Lateinamerikas und der Karibik in Havanna zum zweiten CELAC-Gipfel treffen, dann ist der Gastgeber der eigentliche Star. Kuba hat als Vorsitzender der 2011 gegründeten CELAC-Gemeinschaft erstmals seit der Revolution vor mehr als einem halben Jahrhundert die gesamten Staaten der Region zu Gast. Die USA und Kanada gehören dem Bündnis nicht an, denn die Gemeinschaft versteht sich als Gegenstück zur Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), in der traditionell Washington den Ton angibt. Die OAS hatte Kuba 1962 ausgeschlossen, den Bann aber 2009 aufgehoben. Havanna aber verzichtet auf eine Mitgliedschaft in der Organisation. Die Regierung von Raúl Castro sieht ihre politische Heimat in der von Venezuelas verstorbenem Präsidenten Hugo Chávez initiierten CELAC. Mit Spannung wird daher der Besuch von OAS-Generalsekretär José Miguel Insulza erwartet. Der chilenische Politiker ist als Ehrengast zu dem zweitägigen CELAC-Gipfel geladen. » Weiterlesen

Bürger gegen Verbrecher gegen Militärs

In Mexikos Westen ist ein blutiger Konflikt zwischen der Drogenmafia und den hochgerüsteten Bürgerwehren um die Herrschaft im Bundesstaat Michoacán entbrannt. Seit einem Jahr schon nehmen in mehr als einem Dutzend Gemeinden Anwohner-Milizen den Kampf gegen die Kartelle selbst in die Hand, weil sie vom Staat keine Hilfe erwarten können oder die Polizei sogar mit den Kartellen unter einer Decke steckt. Es geht wie immer in Mexiko um Drogenanbau, Drogentransport und Schutzgelderpressung. » Weiterlesen

Mexiko setzt mal wieder auf Wachstum

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto will 2014 zum Jahr des Wirtschaftswachstums machen. In einer Botschaft an die Bevölkerung, die direkt in allen TV-Kanälen übertragen wurde, sagte der Präsident am Donnerstag: “Wir haben hervorragende Voraussetzungen für ein großes Wachstum”. Dabei bezog sich der Staatschef vor allem auf die umfassenden Struktur-Reformen im vergangenen Jahr, die er angeschoben hatte und die vom Parlament verabschiedet wurden. “2013 war das Jahr der großen Reformen”, lobte Peña Nieto sich und seine Politik. » Weiterlesen

Uruguay wird Marihuana-Produzent und Großdealer

Der uruguayische Präsident José Mujica hat jetzt das Gesetz unterzeichnet, das den kleinen Staat am Ende Südamerikas zum ersten Land macht, in dem künftig Anbau, Verkauf und Konsum von Marihuana staatlich organisiert und kontrolliert werden. Das Abgeordnetenhaus hatte dem Gesetz bereits im August zugestimmt. Der Senat vor ein paar Tagen. Nach Angaben der Regierung soll die Regelung dem Organisierten Verbrechen den Markt entziehen und verhindern, dass die Uruguayer zu härteren Drogen greifen. » Weiterlesen

Weihnachten in Mexiko

Die mexikanischen Weihnachtsbräuche sind eine Mischung aus europäischer und US-Tradition sowie den Sitten der Ureinwohner. Denn den Azteken gelang es, Teile ihrer eigenen Traditionen den spanischen Missionaren unterzujubeln. So wurden die Feste um die Ankunft des Azteken-Gottes Huitzilopochtli später einfach zu Ehren von Josef und Maria gefeiert. » Weiterlesen